Entsorger fordern Freistellung ihrer Fahrzeuge von der Maut

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Entsorger fordern Freistellung ihrer Fahrzeuge von der Maut

Im Zuge der Novelle des Bundesfernstraßenmautgesetzes fordern die beiden großen Entsorgungsverbände bvse und BDE eine Freistellung der Fahrzeuge der Recycling- und Entsorgungswirtschaft von der Mautpflicht. Durch die Einführung einer Maut auf Bundesstraßen sieht der bvse in Deutschland ansässige Betriebe über Gebühr belastet. Insbesondere die Unternehmen der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft nähmen eine für das Allgemeinwohl wichtige Funktion wahr. Die Leistungen der Branche würden durch die Änderung der Mautvorschriften erneut verteuert.

Die Mautpflicht für Abfallsammelfahrzeuge verschlechtere die Marktsituation für die Unternehmen der Entsorgungswirtschaft deutlich, beklagt der BDE. „Durch eine flächendeckende Mautpflicht können selbst regionale Entsorger kaum noch auf gebührenfreie Bundesfernstraßen ausweichen“, warnt Verbandspräsident Peter Kurth.

Die zusätzlichen Kosten durch die Maut seien für das rohstoffarme Deutschland ein klarer Nachteil. Die Fahrzeuge transportierten künftige Recyclingrohstoffe, die wettbewerbsfähig sein müssten, so Kurth.

2018-05-23T08:49:10+00:0004. 05. 2018|Aktuelles|0 Kommentare